Europatag 2009
Der am 9. März 2009 zum zweiten Mal bundesweit stattfindende Europatag basierte auf einer Vereinbarung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder, das Interesse der Schülerinnen und Schüler am europäischen Projekt zu wecken sowie das Verständnis für das Funktionieren der EU zu vertiefen. Bei der Konzeptserarbeitung des Projekttages haben sich die beruflichen Schulen im Saarland darauf verständigt, die konkrete Ausgestaltung auf fünf europäische Länder (Polen, Tschechien, Dänemark, Österreich und Frankreich) zu fokussieren.
Die Friedrich-List-Schule hat die fünf ausgewählten EU-Länder durch jeweils eine
Klasse repräsentieren lassen. Hierbei wurden Name, Symbol, Hauptstadt, Staats- und Regierungsform, Staatsoberhaupt, EU-Mitgliedschaft, Einwohnerzahl, Sprache und Spezialitäten herausgestellt. Jeweils ein Klassensaal wurde durch eine Klasse vorbereitet. Für den Besuch der vorbereiteten Klassenräume wurden weitere Klassen ausgewählt. Mit den Informationen aus einer zentralen Eingangsveranstaltung im Mediensaal und aus den Klassenräumen erkundeten die Schülerinnen und Schüler dann anhand eines zu bearbeitenden Fragebogens sämtliche Länder. Insgesamt waren in etwa ein Dutzend Kolleginnen und Kollegen und gut 300 Schülerinnen und Schüler in das Projekt eingebunden.
Die in den Projektsälen bereitgelegten Materialien sowie das landestypisch kulinarische Angebot fanden im Veranstaltungsverlauf reißenden Absatz. Sicherlich auch ein Hinweis darauf, dass das Projekt bei allen sehr gut angekommen ist. Die Schüler haben im Vorfeld und während des Verlaufs viel Engagement an den Tag gelegt, sich entsprechende Mühe gemacht und sehr konstruktiv eingebracht. Allerdings monierten einige, dass der immense Aufwand gerade mal für einen Vormittag doch wohl zu hoch sei...
Die mit der Durchführung betrauten Kollegen Frau Drautzburg und Herr Clausen möchten sich an dieser Stelle nochmals bei allen mitwirkenden Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung sowie allen engagierten Kolleginnen und Kollegen, insbesondere den Saalbeauftragten Frau Heinz, Petersen und Rebstock sowie Herrn Bruss, Jung und Mirold bedanken. © J. Clausen